Magen-Darm-Parasiten: Ist doch ein Kraut gewachsen?
Bei Schafen und Ziegen sind Magen-Darm-Parasiten sehr stark
verbreitet. Im Biolandbau ist der Einsatz von konventionellen
Wurmmitteln nur erlaubt, wenn durch eine Kotanalyse bewiesen
wurde, dass der Befall problematisch ist. Aber selbst wenn
diese Mittel nur ganz gezielt eingesetzt werden, treten häufig
Resistenzen auf.
Im Rahmen eines vom Bundesamt für Veterinärwesen
und dem Schweizer Tierschutz mitfinanzierten Projekts hat
die Fachgruppe Veterinärparasitologie des FiBL die Wirksamkeit
von fünf Pflanzen gegen Würmer getestet. Der Versuch
wurde an gut vierzig Lämmern durchgeführt, die
künstlich mit den Parasiten infiziert wurden. Zur Bewertung
der Wirksamkeit der Behandlung dienten Kotanalysen sowie
eine Analyse nach der Schlachtung. Eine der verwendeten Pflanzen,
der kleinblütige Erdrauch, hat die gleiche Wirksamkeit
gezeigt wie das konventionelle Mittel, welches die Kontrollgruppe
erhalten hatte. Ein ermutigendes Ergebnis!
Bild:
Christophe
Schiess, FiBL
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Kontaktperson
am FIBL: Veronika Maurer
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